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Unterm Lyrikmond

Gedichte lesen und hören, schreiben und interpretieren

Wortspiel-Gedichte

Worte sind seltsame Gebilde. An sich haben sie meistens nichts mit dem bezeichneten Gegenstand zu tun. Was ist z.B. „hausig“ an dem Wort Haus? Weil das so ist, kann ein und dasselbe Wort auch mehrere Bedeutungen haben. Damit kommen die Dichter ins Spiel, die ja stets mit Wörtern hantieren und manchmal ihrem Wortspieltrieb freien Lauf lassen. Einige der Ergebnisse finden Sie in den Wortspielgedichten auf dieser Seite, wobei der Begriff nicht sehr eng gefasst wurde und Sprachspielereien aller Art präsentiert werden.

 
 

Schlagreim-Wortspiele

Nur ein Großbuchstabe macht den Unterschied. Heinrich Seidel setzt vor allem auf Substantiv-Verb-Spielereien bei seinen Schlagreimen.

Seidel: Begnüge dich, Liebste!

Dieses Gedicht im Textformat

 
 

Gedichteinfall

Die verschiedenen Bedeutungen von „gefallen“ werden in diesem Wortspiel-Gedicht pantomimisch demonstriert.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Was mir gerade eingefallen ist

Mir ist gerade eingefallen, dass sich
ein gefallenes Kind,
ein gefallenes Mädchen,
ein gefallener Soldat
und eingefallene Gäste
gut
als Pantomimeübung eignen würden.
Vielleicht tut mir jemand einen Gefallen
und probiert’s aus.

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Gedicht übers Denken

Dieses Gedicht ist schnell zusammengefasst: Jemand denkt, dass er sein Denken lenkt, doch lenkt ihn das denkwürdigerweise nur ab.

Anemone von Berg · geb. 1968

Der Denker

Der Denker denkt, er denkt.
Er denkt, er denkt, weil er denkt.
Er denkt mit seinem Denken,
sein Denken selbst zu lenken.

Der Denker denkt, er lenkt,
er denkt, er lenkt, weil er denkt.
Er denkt mit seinem Lenken
zu lenken, um zu denken.

Er denkt nach hier, er lenkt nach dort.
Er denkt zurück und denkt sich fort.
Er lenkt zurück und denkt nach dort.
Dann trugen ihn die Räuber fort.

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Tor-Wortspiel

Das Wort Tor ist nicht nur dreifaltig, sondern auch mit einem „Au“ davor durchaus brauchbar. Ob Au-Tor sein aber so eine gute Idee ist, könnte man nach Lektüre des folgenden Wortspielgedichts eher bezweifeln.

Hans Retep · geb. 1956

Tor und Autor

Wer schoss das Tor?
Wer schloss das Tor?

Schoss der das Tor,
der schloss das Tor?

Schloss der das Tor,
der schoss das Tor?

Wenn der, der das Tor schoss,
das Tor schloss, dann schloss der
das Tor, der das Tor schoss.

Wenn der, der das Tor schloss,
das Tor schoss, dann schoss der
das Tor, der das Tor schloss.

Was sagt der Autor dazu?

Er sagt, er sucht sein R.
Kein Autor möchte ein Autor
ohne R sein und Diesel trinken
und aus dem Auspuff stinken.
Das ist kein Garten Eden,
ein Autor ohne R
kann nicht mal reden.

Aber das R ist doch in Tor.

Dann ist ja alles klar:
Der Tor, der das Tor schoss,
ist der Tor, der das Tor schloss.
Der Autor, der sein R sucht,
ist der Autor, der aufs Tor flucht.
Da Tor und Tor und Tor
nun zusammengefunden,
wird der Autor am Ende
hoffentlich gesunden.

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Wortschicksal

Das grausame Schicksal eines Wortes, das von einer Wühlmaus angegriffen wird, zeigt die folgende Wortspielerei.

Endrikat: Die Wühlmaus

Dieses Gedicht im Textformat

 
 

Wortverstümmelung

In diesem Gedicht wird Stellung bezogen gegen eine Wortverstümmelung, die eindeutig geschmacklos ist und daher nicht im Sinne der Fleischereien.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Stellungnahme des Präsidenten des Fleischereihandwerks

Meine sehr geehrten Damen und Herren von
Presse, Funk und Fernsehen,
Liebe Mitbürger!
Wie es im Fleischereihandwerk üblich ist,
Komme ich gleich zur Sache:
Die Gesetzesinitiative zur Ent-
Fernung der Buchstaben F und S aus der
Deutschen Sprache wegen ihrer
Angeblichen Gesundheitsgefährdung durch
Akzidentiell sprühenden Speichel
Ist ein Angriff auf die
Existenziellen Grundlagen der
Fleischereien in Deutschland.
Milliarden von Schlachttieren hätten
Nie das Licht der Welt erblickt
Ohne die hygienisch einwandfreie Verwertung
Durch das Fleischereihandwerk.
Wir lassen uns von ein paar
Fundamentalistisch-sektierischen Veganern
Und ihren so genannten wissenschaftlichen Studien
Nicht ins Handwerk pfuschen.
Wir wissen selbst am besten –
Jeder weiß das –,
Dass mit solchen Pseudo-Studien
Alles, aber auch alles
Und das Gegenteil bewiesen werden kann.
Mit aller Entschiedenheit
Treten wir dem Versuch entgegen, die
Tradition der deutschen Sprache unter dem
Deckmantel angeblicher gesundheitlicher Fürsorge auf
Politische Korrektheit zu trimmen.
Diese Tradition ist –
Ich darf das wohl so sagen –,
Fleisch von unserem Fleische.
Daher rufen wir laut und deutlich:
Nur über unsere Leiche.

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Kommentar Hans-Peter Kraus:
Entgegen der Tradition bei freien Versen sind hier die Zeilenanfänge groß geschrieben. Das soll dazu einladen, die Wörter besonders zu betonen, um damit den Rhythmus einer gehaltenen Rede zu imitieren.

 
 

Krötchen für alle

Hier beschwert sich einer, dass er scheel angeguckt wird, wenn er Krötchen kauft. Da kann man mal sehen, welch wichtige Probleme in modernen Gedichten zur Sprache kommen.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Gemischte Krötchen

Gestern Morgen war ich in der Käckerei
und habe 8 gemischte Krötchen gekauft.
2 Sesamkrötchen,
2 Vollkornkrötchen,
2 Kürbiskernkrötchen
und 2 Normale.
Weil die Kleine mag keine Krötchen mit was drauf
oder was drin.
Das verstehe ich ja auch.
So sind nun mal Kinder.
Aber was ich merkwürdig finde:
Die Frau vom Käcker, die Käckerin selbst,
hat bedient.
Die Verkäuferin war gerade nicht da,
möglicherweise war sie in der Kreischerei,
um Kreischwurst zu holen
für die belegten Krötchen.
Da habe ich sie schon mal gesehen.
Auf jeden Fall die Käckerin
hat so komisch gekuckt,
als ich 8 gemischte Krötchen wollte.
Was ist daran so besonderes?
Man kann ja nicht immer nur
normale Krötchen essen
wie die Kleine.
Vielleicht hat ihr nicht gepasst,
dass ich kein Krot wollte.
Aber danach hat sie erst später gefragt.
Nein danke, habe ich gesagt,
heute kein Krot, wir haben ja Krötchen.
Oder vielleicht wollte sie die Krötchen mit was drauf
oder was drin
für ihre Lieblingskundinnen behalten.
Nur: Wer zuerst kommt, kaut zuerst.
Das Sprichwort kennt jeder Käcker
und bestimmt auch die Käckerin.
Wenn ihr das nicht passt,
kann ich auch woanders unsere Krötchen kaufen.
Schade nur, die waren wirklich lecker.
Aber ich muss mir das nicht bieten lassen,
so komisch angekuckt zu werden,
nur weil ich gemischte Krötchen will.
Der Kunde ist Kröte!
Das liest man ständig..
Also wenn sie heute wieder im Verkauf steht,
gehe ich woanders hin.
Gemischte Krötchen gibt es überall.

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Gedicht über Konsonantenprobelme

Kindern passiert das ja hin und wieder, dass sie Konsonanten vertauschen. Bei einem Dichter ist das dann wohl der Fall von „Kind im Manne“.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Über den richtigen Umgang mit Stieben

Dehlen ist kein Kavaliersdelikt!
Wenn Sie einen Stieb beobachten,
rufen Sie sofort die Zolipei.
Auf keinen Fall sollten Sie den Stieb
selbst aufhalten.
Stellen Sie ihm ein Beinchen,
und er bricht sich den Hals,
– Rollstuhl und so –,
dann sind Sie schadenersatzpflichtig.
Dass er ein Stieb war, zählt nicht.
Und die Versicherung zahlt nicht.
Sie hätten nicht gedurft, sagen die.
Nur ein Zolipist darf Stiebe aufhalten,
so mit Bodychecker
oder Knüppel oder erschießen.
Die sind dafür ausgebildet.
Sie würden ja auch nicht
jemandem das Gesicht operieren,
oder das Gesäß,
wenn Sie nicht dafür ausgebildet sind.
Das darf aber ein Zolipist auch nicht,
nur bodycheckern, knüppeln und erschießen.
Dafür gibt’s Regeln, die kennt er,
oder weiß,
wo sie stehen.
Was Sie dürfen:
Laut schreien.
Wenn Sie einen Stieb beobachten,
der einen Stiebdahl begeht –
sagt man doch so: „begeht“, oder? –
also wenn Sie eine Stiebdahlbegehung beobachten,
dann dürfen Sie rufen:
„Haltet den Stieb!“
Da kann keiner was sagen
wegen übler Nachrede oder so,
weil auf frischer Tat.
Ist natürlich möglich, dass der Stieb sauer wird
und sogar gewalttätig gegen Sie,
weil ihn das stört, wenn einer ruft:
„Haltet den Stieb!“
Das darf er aber nicht,
also gewalttätig gegen Sie werden,
weil er kein Zolipist ist.
Sie können ihn dann verklagen.
Das Recht ist ganz auf Ihrer Seite,
wenn jemand sie bodycheckert, knüppelt oder erschießt,
der kein Zolipist ist.
Aber besser wäre es schon, direkt die Zolipei zu rufen
und nicht „Haltet den Stieb!“.
Recht haben ist ja schön und gut,
doch wehgetan hat’s trotzdem.
Bleiben Sie also ruhig
und behalten den Stieb im Auge.
Folgen Sie ihm unauffällig,
den Rest erledigt die Zolipei.
Wie gesagt: Die sind dafür ausgebildet,
und Dehlen ist kein Kavaliersdelikt.
Da sind die sehr streng.

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Ein gestandenes Gedicht

Ein Wortgeklingelgedicht über ein sehr ernstes Thema: Verbrechen und Todesstrafe. Zum Glück gibt's Letztere nicht mehr für Leute, die Wortgeklingelgedichte über ernste Themen schreiben.

Hans Retep · geb. 1956

Erkenntnis

Männer und Frauen, die gestanden,
landen per Geständnis
als Gefangene im Gefängnis.
Nun gilt das Gefängnis
nicht nur bei den Opfern
als gerechtfertigte Bedrängnis,
ist aber nicht wirklich ein Verhängnis,
denn egal welche Tat begangen,
man wird wegen eines Begängnis
hierzulande nicht aufgehangen.
Dafür hat nicht jeder Verständnis,
denn zur Erkenntnis,
dass staatlicher Mord
ein sinnloses Grauen
und Bekenntnis
zu primitiver Rache ist,
braucht es gestandene Männer
und Frauen.

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Ein lerchenhaftes Angebot

Die Lärche im folgenden Gedicht bekommt ein lerchenhaftes Angebot. Da müsste man schon einen an der Nadel haben, um das auszuschlagen.

Dyrk Schreiber · geb. 1954

die lärche

du verlierst dein kleid
als nadelbaum
ich bitte dich

tausch doch den umlaut gegen ein e
na und - hast du halt zwei
in poesie und leben gibt es
so viele wiederholungen
das glaubst du gar nicht

was du dann tun sollst
davonfliegen natürlich
einer neuen freiheit zu
beim singen vom nadelschiss
hoch oben über den bergen

da können die anderen
noch so sehr weihnachtsbaum sein -
du wärst ein wunder im süden

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Philosophisches Wortspiel

Das Sein ist ein schwieriges philosophisches Thema. Wenn dann noch die Würde mitdiskutiert werden muss, kann das eigentlich nur ein langes, schwerfälliges Gedicht werden, wie man sieht:

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Sein und Würde

würde sein würde sein
würde würde würde sein

ist sein nicht würde
ist würde nichtsein

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Internationales Wortspiel

Das Faszinierende an dem folgenden Gedicht für mich ist, dass man es nicht vorlesen kann, ohne es zu zerstören. In diesem Sinne ist es ein modernes Gedicht, die ja auch nicht mehr zum Vorlesen gedacht sind.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Englischer Humor

Meer & Das
Ozean & Der
See & Die

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Saumäßig schweinisches Gedicht

Bei diesem Gedicht wird endlich mal die Sau rausgelassen und dem Schweinkram gefrönt.

Unbekannt

Ständchen

Es grüßt dich sau-
Es grüßt dich sau-
Es grüßt dich sau-
bres Mägdelein.

Es grüßt dich Schwein-
Es grüßt dich Schwein-
Es grüßt dich Schwein-
furts Jugend und Gesangverein.

 
 

Ein wertvolles Gedicht

Vom wahren Wert und dem Warenwert spricht dieses Gedicht ein wahres Wort oder auch nicht.

Howard Fine · geb. 1956

Wer nur ...

Wer nur
Warenwert
wahrnimmt, nimmt
wahren Wert
nicht wahr.
Nicht wahr?

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Ein Wedicht

Wenn Wichter Werse wagen, werden wilde Wörter wehmütig:

Ludwig Fulda · 1862-1939

W-Klage – Ein Sprachscherz auf tiefernster Grundlage

Weh! Weh! Wer weissagt wohl, was werden wird?
Wird Wahrheit weiter wirrem Wahne weichen?
Wird wackren Willens Weckruf Wunder wirken,
Wird Weisheit walten, wehrend wilder Wut?
Wir wagen Wünsche, weil wir wenig wissen,
Weil, wo wir weilen, Wolken wechselnd wogen,
Wir wählen wuchtvoll weltgewalt’ge Worte,
Wiewohl wir wandelbar wie Windeswehen.

 
 

Deutsches Wortspiel

Deutschtümelei wäre noch untertrieben, um das folgende Gedicht zu kennzeichnen. Deutschesttümeleiest träfe es wohl besser.

Rückert: Grammatische Deutschheit

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Ein Wort persönlich genommen

Hier besteht das Spiel mit dem Wort darin, ihm Persönlichkeit zu verleihen, ABER wie das so ist, wenn man sich persönlich näherkommt, dann ergeben sich oft auch Animositäten.

Hans Retep · geb. 1956

Aber

Aber,
du sanft Widersprechende,
du eifrig Argumentierende,
du Königin der Konjunktionen:
a – Du öffnest den Mund, als ob du etwas sagen wolltest
       und alles lauscht.
b – Du schließest ihn wieder
       und alles wartet.
e – Um ihn erneut ganz leicht zu öffnen
       und alles hofft.
r – Doch dann umspielt ein Lächeln deine Lippen
und alles, was zuvor gesagt,
verliert seinen Sinn,
das Haupt wird leer,
verbeugt sich vor der Königin
und immer mehr
strahlet dein Lichtgewand
der reinen Vernunft,
jedoch
bevor mein Verstand
bereit zur letzten Brunft,
möchte ich eins noch sagen:
Bin ich im Recht,
ist dein Anblick nur schwer zu ertragen.

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Aufklärungsgedicht

Statt mit Bienchen und Blümchen versucht dieses Kurzgedicht mit Hilfe von Krümeln und Keksen aufzuklären.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Kurze Aufklärung

Wo es Kekskrümel gibt,
gibt es auch Krümelkekse,
und nun sage keiner,
er sei nicht gewarnt worden
vor diesen Bettgeschichten.

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Wortbestandteile

Hier besteht die Wortspielerei darin, ein deutsches Wort in seine Bestandteile zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen. Dabei ergibt sich auf wundersame Weise ein bisher unbemerkter ausländischer Einfluss.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

tio

fu sag fu
fun sag fann
funk sag fank

Lustig, nicht?
Aber:

ren
ieren
nieren

Nicht so lustig, oder?
Bleibt die Frage:

Was ist eigentlich
ein tio?
Eine Automarke?
Der Löwe in irgendeiner afrikanischen Sprache?
Nein, –
tio ist spanisch für Onkel.
Und was macht dieser Kerl?
Was macht –
dieser sonnenverwöhnte Macho?
Er stellt sich
völlig entstellt
zur Verfügung
für den Mittelteil
des wahrlich beschissenen
„Du musst
funktionieren“.
Diese Spanier!
Was für eine verrückte
Nation.

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Gedicht mit Nudel

Dieses nudelige Gedicht hat sudelige, biblische Ausmaße, aber letztlich bleibt die Frage offen, wie man Nudeln am besten zubereitet.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Nudelgericht

Im Alten Testament heißt es
„Er erkannte sie“,
wenn ein Mann seine Nudel
in eine Pfirsichhälfte tunkte.
Im Neuen Testament
erkannte Joseph Maria
angeblich nicht,
die Sahne kam ohne Nudel
zum Pfirsich und ward Jesus.
Das ist etwas seltsam,
doch kein Vergleich
zu den alten Griechen.
Dort hieß es:
Erkenne dich selbst,
was vielen schwerfällt, denn
Nudel ohne alles
ist selbst mit Olivenöl zubereitet
nicht gerade ein Gaumenkitzler.

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