Unterm Lyrikmond

Gedichte lesen und hören, schreiben und interpretieren

Vierter Lyrikmond-Wettbewerb:

Gedicht des Jahres 2018

Beim vierten Lyrikmond-Wettbewerb wurde das Gedicht des Jahres 2018 gesucht. Der Gesamtgeldpreisfonds betrug 2000 Euro, hinzu kamen 86 Buchpreise. Der Wettbewerb fand in vier Etappen statt. Jeder Teilnehmer konnte in jedem Quartal maximal drei unveröffentlichte Gedichte einsenden.

Ein Thema war nicht vorgeben. Das Gedicht musste lediglich auf eine Themaseite beim Lyrikmond passen. Für jedes veröffentlichte Gedicht gab es einen Buchpreis. Zudem wurden in jedem Quartal aus den Veröffentlichungen drei Kandidaten für das Gedicht des Jahres ausgewählt, wofür jeweils 150 Euro als Preisgeld flossen. Aus den Kandidatengedichten wurde von den Kandidaten selbst Anfang 2019 das Gedicht des Jahres 2018 ermittelt, wofür es nochmal 200 Euro gab.

Gedichte des Jahres 2018: Ildikò Tresnic: Umwerbung

Bilanz 1. Quartal: 517 eingesandte, 379 teilgenommene, 30 veröffentlichte Gedichte. Die drei Kandidaten für das Gedicht des Jahres 2018: Die Sache mit der Autotür (Antonia Schmidt), ins medaillon (Dyrk Schreiber), Umwerbung (Ildikò Tresnic).

Bilanz 2. Quartal: 337 eingesandte, 237 teilgenommene, 24 veröffentlichte Gedichte. Die drei Kandidaten aus diesem Quartal: Gras im Abendwind (Veronika Bauer), Takt (Claudia Ratering), Daheim (Kaia Rose).

Bilanz 3. Quartal: 399 eingesandte, 273 teilgenommene, 18 veröffentlichte Gedichte. Die drei Kandidaten aus diesem Quartal: Schwarz/weiß (Katja Freese), Zuflucht (Kaia Rose), Wunsch nach dem Unsagbaren (Svenja Volpers).

Bilanz 4. Quartal: 417 eingesandte, 286 teilgenommene, 14 veröffentlichte Gedichte. Die drei Kandidaten aus diesem Quartal: Familie (Julia Faß), Karriere (Martin Fugger), Schwalbengedicht (Dyrk Schreiber).

Gesamtbilanz: 1670 eingesandte, 1175 teilgenommene, 86 veröffentlichte Gedichte.

Die Diskrepanz zwischen eingesandten und teilgenommenen Gedichten ergab sich aus der Behandlung des Metrumfeldes im Einsendeformular. Es musste die Hebungsstruktur der ersten zwei Zeilen angegeben werden. Wer das nicht gemacht hat oder mindestens zweimal daneben lag, nahm nicht teil. Wie die Statistik der Quartale zeigt, hatte der eindringliche Hinweis darauf keine Wirkung. Das Verfahren ersparte mir nur, bei 30 % der Texte mehr als zwei Zeilen lesen zu müssen.