Unterm Lyrikmond

Gedichte lesen und hören, schreiben und interpretieren

Urheberrecht

Bei allen Gedichten und Übersetzungen, deren Dichter oder Übersetzer nicht mindestens 70 Jahre tot sind, müssen Sie das Urheberrecht beachten. Bleibt der Text sozusagen unter vier Augen oder im kleinen Kreise, ist er also eine Privatkopie, gibt’s keine Probleme.

Anders liegt der Fall, wenn das Gedicht durch Suchmaschinen wie Google auffindbar ist. Dann ist es öffentlich. Die ganze Welt kann lesen, wie Sie jemanden im Gästebuch, im Blog, im Forum oder in der Community z.B. zum Geburtstag per "geborgtem" Gedicht gratulieren. Wenn Sie nicht vorher gefragt haben, haben Sie ein Problem, weil ich ein Problem habe. Mein Problem ist, dass meine Website aus Googles Sicht weniger Wert hat, weil die Zahl meiner exklusiven Inhalte schwindet. Was ist Ihr Problem? Wenn der kreative Mensch hinter dem Text die Faxen dicke hat: Ein Portemonnaiedurchfall – ganz scheußliche Geschichte – ab 200 Euro aufwärts Inklusive Anwaltskosten.

Das muss aber nicht sein. Zwei einfache Wege gehen jedem Ärger aus dem Weg:

1. Unter allen urheberrechtlich geschützten Texten finden Sie eine Linkadresse, die Sie auf Ihrer Seite einbauen und mit der Sie das Gedicht von überall aus direkt aufrufen können. Es ist etwas in Vergessenheit geraten, dass Links das Internet groß gemacht haben.

2. Wenn ein Gedicht unbedingt auf Ihrer Seite erscheinen muss, fragen Sie vorher bei mir nach. Entweder sind es sowieso meine Texte, auch wenn ein anderer Name drüber steht, weil ich mit Pseudonymen arbeite (Hans Retep, Emanuel Mireau, Georgi Kratochwil), oder ich leite die Anfrage weiter. Kontakt: Hans-Peter Kraus, . Normalerweise antworte ich innerhalb von 24 Stunden.

Falls Sie sich fragen, warum ich hier diesen Urheberrechtshinweis online stelle: Ich hab das Vorgängerprojekt einstampfen müssen, weil ich nach Googles Ansicht zu wenig exklusives Textmaterial hatte. Google kann nicht zwischen rechtmäßiger und unrechtmäßiger Veröffentlichung unterscheiden, zumal wenn in 90% der Fälle Autoren- und Quellenangaben großzügig weggelassen werden. Das möchte ich nicht noch mal erleben.