Unterm Lyrikmond

Gedichte lesen und hören, schreiben und interpretieren

Februar-Gedichte

Der Februar ist ein Durchhaltemonat. Der Winter ist noch nicht vorbei, geht einem aber langsam auf die Nerven, der Frühling zuckt zwar ab und an, kommt aber noch nicht richtig aus dem Bett. Das heißt jedoch nicht, dass in Februar-Gedichten Trübsal geblasen werden muss, es gibt ja noch den Karneval.

 

Erstes Februar-Gedicht

Etwas wortkarg gibt sich dieses Februar-Gedicht, wobei die Wissenschaft noch streitet, ob es aus einem oder zwei Wörtern besteht.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

01.02.

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Die Vorzüge des Februars

In diesem Gedicht ist das Februar-Glas eindeutig halbvoll, Tendenz steigend.

Lissauer: Februar

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Verirrtes Februar-Gedicht

Ganz zweifellos hat sich dieses Gedicht hier verirrt, ein Bezug zum Monat Februar ist nicht erkennbar - bis zur letzten Zeile.

Hans-Peter Kraus · geb. 1965

Auf der Flucht

Man kennt diese Bilder:
Trecks von verzweifelten Menschen,
die selten mehr als ihr nacktes Leben retten konnten.
Weinende Kinder, tröstende Mütter, hilflose,
aber sich mannhaft gebende Väter,
alte Leute, die nicht verstehen,
was mit ihnen passiert.
Menschen auf der Flucht
vor den marodierenden,
feuchtfröhlichen Banden.
Ja! – Es ist wieder soweit:
Die Narren sind los.

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Karnevalsgedicht

Karneval aus der Sicht eines Veteranen beschreibt Wilhelm Busch in diesem Gedicht.

Busch: Karneval

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Ein Februar-Gedicht von Theodor Storm

Die Nordlichter haben es traditionell nicht so mit dem närrischen Treiben. Theodor Storm bedauert dies in seinem Februar-Gedicht.

Storm: Februar

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Ein Gedicht zum Fasching

Dies ist ein kurzes Gedicht über den Fasching im Februar, für das man nur ganze neun Monate braucht, um es zu Ende zu lesen.

Mühsam: Februar

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Aschermittwochgedicht

Alles hat ein Ende, nur der Karneval hat den Aschermittwoch, den so mancher noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte durchleben muss.

Lichtenstein: Aschermittwoch

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Februar satt

Dieses Februar-Gedicht gibt ganz unverblümt zum Ausdruck, dass einem der Februar trotz seiner Kürze viel zu lang vorkommen kann.

Hans Retep · geb. 1956

Februar-Nacht

Der kalte Mond hat eine Delle.
Die Sterne glimmen trüb und matt.
Die Nacht bringt mich an jene Schwelle,
wo ich das triste Urteil fälle:
Ach Februar, ich hab dich satt.
Mach Platz für Sonnenschein und Blüten!
Die Gärten sollen auferstehn,
das Grün in wildem Wachstum wüten,
die Vögel zwitschern und auch brüten,
ach Februar! Wär das nicht schön?

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Februar und Frühling

Dieses Februar-Gedicht registriert glücklich die Vorboten des Frühlings.

Flaischlen: Februar

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Februar und noch mehr Frühling

Ein Gedicht, das zwischen Februar und März angesiedelt ist, muss wohl den 29. Februar meinen. Daher habe ich es hier bei den Februar-Gedichten einsortiert.

Endrikat: Früher Frühling

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