Unterm Lyrikmond

Gedichte lesen und hören, schreiben und interpretieren

Gedichte zum Nachdenken 2

Dichter standen mal im Ruf, recht weise zu sein. Die Gedichte dieser Seite, die oft 150 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, zeigen, dass da durchaus was dran sein kann, weil sie trotz der zeitlichen Ferne immer noch Stoff zum Nachdenken bieten.

 

Ein Gedicht übers Sehen

Was sehen wir? Das ist offensichtlich, also nicht des Nachdenkens wert und schon gar kein Gedicht, oder?

Rittershaus: Das Auge

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Noch mehr Nachdenken über das Sehen

Psychologisch weiter gedacht ist Fontanes nachdenkliches Gedicht darüber, wie wir die Welt sehen.

Fontane: Lass ab von diesem Zweifeln ...

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Selbst nachdenken

Gottfried August Bürger plädiert dafür, sich selbst als Maßstab zu nehmen, was natürlich nicht ungefährlich ist. Wo da die goldene Mitte zu erreichen wäre, darüber lässt sich sicher nachdenken.

Bürger: Was frag ich wohl ohn’ Unterlass ...

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Der Mensch als Kind

Spitzweg ist mehr als Maler bekannt, aber hier trifft er den Nerv der Menschheit in einem sehr einfachen Gedicht.

Spitzweg: Wir bleiben alle Kinder

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Was ist wichtig?

Hier bringt ein alter Spruch den Dichter zum Nachdenken, woraus er ein Gedicht – was auch sonst? – zum Nachdenken macht.

Stadler: Der Spruch

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Kommentar:
Der erwähnte Spruch lautet:
Mensch werde wesentlich: Denn wann die Welt vergeht,
So fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht.

(Angelus Silesius)

 

Nachdenken über das Christentum

Das folgende Gedicht im 19. Jahrhundert zu veröffentlichen, dazu gehörte sicher etwas Mut. Doch ist es auch eine Überlegung wert, ob eine Hinrichtung das Bild ist, das die Essenz der christlichen Religion am besten wiedergibt.

Storm: Crucifixus

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Arm und reich im Gedicht

Wieder eins dieser Gedichte, bei denen man ins Grübeln kommt, wieso es immer noch wie die Faust aufs Auge passt. Haben wir denn gar keine Fortschritte gemacht?

Heine: Weltlauf

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